UnMaking Characters. Die Frage nach dem Ich ist seit der Moderne der Scheidepunkt für das Gelingen des eigenen Lebens - We are made and we are making characters.

 In dieser Ausstellung lassen sich Sara Assadi (Iran), Maria Wirth (Deutschland) und Marek Benczewski (Polen) von der Bedeutungskomplexität des englischen Wortes Character inspirie-ren, um zeitgenössische Vorstellungen und Erfahrungen des Selbst mit künstlerischen Mitteln zu reflektieren. Das Selbst als „Character“ ist Persönlichkeit, ist individuelle Psyche, ist Expression, ist Imperativ. Es ist ein sowohl gemachter wie auch sich selbst kreierender Prozess.

 Um das sichtbar zu machen, experimentieren die drei KünstlerInnen mit dem „UnMaking“, das heißt, der Dekonstruktion von Charakteren. Der Gehalt ihrer Arbeiten entsteht durch das Auflösen, das Entflechten von klaren Rollen, Formen und Vorstellungen.

 

01.09. Vernissage mit Bratsche-Interpretationen von Yossi Gutmann - 18:00-21:00

 

28.09. Cello Performance und Tanz mit Anton Halbblut & Kana Tanaka - 19:00-21:00

Im Gespräch mit Sara Assadi über ihre aktuelle Werkserie und die Ausstellung UnMaking Characters im ArtStudio Maria Wirth - Vernissage am 01. September 2018, 18:00-21:00

Eine kleine Skizze, doch viel zum Drübernachdenken!
Marek Benczewski, einer der ausstellenden Künstler in der "UnMaking Characters" Ausstellung, ist ein aufmerksamer Detektor der Zeitgeschichte, die er mit scharfer Bleistiftspitze oder fließender Tuschefeder ins Visier nimmt. Seine Arbeiten, fein im Detail und dazu aufgelegt den Sinn des Betrachters herauszufordern, verstehen sich als Denkstücke über die Gegenwart. Durch ihren mal poetischen, mal grotesken Gestus werden sie zu gezeichneten Metaphern des Lebens. Nicht zufällig befindet sich manchmal das Wesentliche außerhalb des Bildes.