no bodies minds

Körperlichkeit in ihrer Vielfalt an Ausdruckswerten und Typen sowie in ihrer Empfindlichkeit gegenüber jeder Deformierung ist eine leitende Quelle der Arbeiten, die Maria Wirth in der Ausstellung präsentiert. Sie zeigen Körper und Figurenkonstellationen, die fragmentiert sind, in fremdartigen Haltungen verfangen, manchmal nackt und verzerrt, posierend oder tanzend, und immer fragil. Was die Arbeiten inhaltlich verbindet, sind ihre hermetischen Referenzen zu Motiven aus antiken Mythologien und philosophischen Diskursen, die sich für all die Gesich-ter des Leidenschaftlichen, die Suche nach dem Selbst und den Unbestimmbarkeitszonen des Daseins interessieren.

 

Der deutsche Philosoph Hermann Schmitz sagte, Kunst sei “das Resultat einer Begegnung des Leibes mit den Gefühlen“. In diesem Sinne verstehen sich die in kraftvolle Farbräume gesetz-ten Figuren als sichtbare Konterparts von Wirklichkeiten des Gefühls- und Gedankenlebens. Körperlichkeit erweist sich hier als etwas, das vom Geist und dem Gefühlsleben durchdrungen ist, und umgekehrt zeigen sich Geist und Gefühl als etwas, das nicht ohne Körperlichkeit existiert.

ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER AUSSTELLUNGSPERIODE

01.11.-30.11.2019

DO-SO 15:00 - 19:00

oder nach Vereinbarung

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Besuch von Atelier und Sammlung

 

jeden Samstag 15:00-19:00

oder nach Vereinbarung

ArtStudio Maria Wirth

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