28.09. Cello Performance zur Berlin Art Week mit Anton Halbblut - 19:00-21:00

Anton Halbblut, Studium in Moskau am Tschaikowsky Music College und Tschaikowsy Konservatorium bei Prof. Schahovskaya, wurde nach 1998 Cellist des Israel Philharmonie Orchestra in Tel Aviv unter Leitung von Z. Metha. Er ist Solocellist bei der Philharmonie der Nationen, Mitglied im Bron Chambers Orchestra.

UnMaking Characters. Die Frage nach dem Ich ist seit der Moderne der Scheidepunkt für das Gelingen des eigenen Lebens - We are made and we are making characters.

 

In dieser Ausstellung lassen sich Sara Assadi (Iran), Maria Wirth (Deutschland) und Marek Benczewski (Polen) von der Bedeutungskomplexität des englischen Wortes Character inspirie-ren, um zeitgenössische Vorstellungen und Erfahrungen des Selbst mit künstlerischen Mitteln zu reflektieren. Das Selbst als „Character“ ist Persönlichkeit, ist individuelle Psyche, ist Expression, ist Imperativ. Es ist ein sowohl gemachter wie auch sich selbst kreierender Prozess.

 

Um das sichtbar zu machen, experimentieren die drei KünstlerInnen mit dem „UnMaking“, das heißt, der Dekonstruktion von Charakteren. Der Gehalt ihrer Arbeiten entsteht durch das Auflösen, das Entflechten von klaren Rollen, Formen und Vorstellungen.

 

01.09. Vernissage mit Bratsche-Interpretationen von Yossi Gutmann - 18:00-21:00

Yossi Gutmann, geboren 1947 in Tel Aviv, ist renommierter Bratschist, der mit N. Boulanger, O. Partos, W. Primrose, Y. Menuhin und S. Celibidache studierte. Er ist leitender Bratschist u.a. im Hamburger Symphonie Orchester, Deutschen Symphonie Orchester, Berlin, und im Bayreuth Festspiel Orchester.

ArtStudio Maria Wirth

Niebuhrstraße 71

10629 Berlin

+49 172 1642919

artvision-studioberlin@gmx.de

www.maria-wirth.com

 

Öffnungszeiten während der Ausstellung

Mi-Fr 15:00-19:00

Sa 14:00-18:00

oder nach Vereinbarung

Im Gespräch mit Sara Assadi über ihre aktuelle Werkserie und die Ausstellung UnMaking Characters im ArtStudio Maria Wirth - Vernissage am 01. September 2018, 18:00-21:00

Eine kleine Skizze, doch viel zum Drübernachdenken!
Marek Benczewski, einer der ausstellenden Künstler in der "UnMaking Characters" Ausstellung, ist ein aufmerksamer Detektor der Zeitgeschichte, die er mit scharfer Bleistiftspitze oder fließender Tuschefeder ins Visier nimmt. Seine Arbeiten, fein im Detail und dazu aufgelegt den Sinn des Betrachters herauszufordern, verstehen sich als Denkstücke über die Gegenwart. Durch ihren mal poetischen, mal grotesken Gestus werden sie zu gezeichneten Metaphern des Lebens. Nicht zufällig befindet sich manchmal das Wesentliche außerhalb des Bildes.